Cannabidiolsäure das Hauptcannabinoid im Industriehanf

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Zusammenfassung

“Cannabidiolsäure (kurz CBDA) ist das Hauptcannabinoid in Industriehanf. Unter Temperatur- und Lichteinfluß wandelt sich CBDA in Cannabidiol (CBD) um. Diese Umwandlung ist in Extrakten jedoch keineswegs vollständig; abhängig von den Bedingungen finden sich stets mehr oder weniger hohe Anteile an CBDA neben CBD. Der CBDA-Gehalt im Produkt ist höher, wenn früh geerntet wird und wenn sämtliche Prozesse möglichst wenig Licht- und Temperatureinflüssen ausgesetzt sind.

CBDA ist zwar in seinen Eigenschaften dem CBD ähnlich, hat aber unterschiedlichste Wirkungen. Im Gegensatz zu CBD ist CBDA ein Hemmer der Cyclooxygenase 2 (COX-2), also einem Enzym, das für die Bildung von pro-inflammatorischen Metaboliten wie Prostaglandine verantwortlich ist. Auch betreffend einer Interaktion mit dem “Serotonin-Rezeptor” 5-HT1A lässt CBDA eine wenigstens 10x höhrere Wirksamkeit bei Übelkeit, Erbrechen und Angstzuständen erwarten. Schließlich wird vermutet, dass CBDA die eigentlich antimikrobiell-wirksame Substanz in Cannabinoidgemischen ist. Gegen Tumorzellen ist CBDA ebenfalls wirksam, wenn auch, in vitro, schwächer als CBD.

Besonders erwähnenswert ist, dass CBDA die Bioverfügbarkeit von CBD etwa um einen Faktor zwei erhöht. Anders ausgedrückt, einExtrakt mit einem etwa 1:1 Anteil von CBDA:CBD hat nicht nur die volle Wirkung eines “reinen” CBD-Extrakts, sondern zusätzlich die Vorteile von CBDA. Tierversuche lassen vermuten, dass CBDA besser bioverfügbar sein dürfte, doch fehlen derzeit Daten am Menschen.”

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